Archiv der Kategorie ‘Binsenweisheiten‘

 
 

Spanische Clementinenmafia

Um bei der ständigen Büroarbeit mal wieder eine Idee von gesundem Leben zu bekommen, habe ich mir heute zum Mittag im Supermarkt um die Ecke neben Laugenbrezeln auch ein Netz Clementinen gekauft. Ich mag diese süßen Citrusfrüchte ohne Kerne wirklich gerne. Wann hab‘ ich nur das letzte mal welche gegessen…?
Deshalb freue ich mich schon sehr auf die erste saftige Südfrucht. Was steht auf dem Schild, wo die herkommen? Spanien. Prima, dort scheint die Sonne bekanntlich bei Tag und Nacht. Das schälen ist etwas schwierig. Die Vitaminbomben scheinen ja wirklich sehr frisch zu sein. Das gefällt. Lächelnd pelle ich die letzten weißen Schalenreste von der Frucht. Ich teile mit zwei Segmente ab und stecke sie mir voller vorfreude in den Mund. Jetzt zubeissen und den süßen Geschmack geniessen. Doch statt die erwartete Gaumenfreude zu bereiten ergoß sich ein derart säuerlicher Saft, dass meine Gesichtszüge entsetzt entgleisten. Meine Kollegen finden das toll und gratulieren mir zur prächtigen Auswahl der eingekauften Ware.
Nur mit dem Gedanken an die vielen gesunden Vitamine esse ich den Rest der Beerenfrucht.
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Naherholungsgebiet Hariksee – eine Farce

Hariksee Abendstimmung

Laut dem Wikipediaartikel ist „der Hariksee am Niederrhein, zwischen Schwalmtal und Niederkrüchten gelegen, [ist] heute eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete der Region“. – Eine Farce, wie sich herausstellen sollte.

HarikseeHeute wollte ich einen schönen Spaziergang bei sonnigem Wetter um den Hariksee machen. Bisher war ich noch nicht dort gewesen, hatte aber schon viel Gutes davon gehört. Also frohen Mutes hingefahren. Am Nordufer, nahe der Mühlrather Mühle, gibt es einen Parkplatz direkt am Seeufer. Toll! Von hieraus kann man rechts herum am Ufer entlang spazieren. Das heben wir uns für den Rückweg auf. Also geht es links herum los. Der Weg führt direkt weg vom Ufer, hinter kleinen, schnuckeligen Häuschen entlang. Alle paar Häuschen kann man duch die Lücken über die Gärten hinweg mit ein wenig Glück das Wasser hindurchschimmern sehen. Nach einem viertel Stündchen Spaziergang spriest zaghaft ein kleines Pflänzchen des Unmuts, weil bisher noch nicht viel vom See zu sehen war. Lediglich durch die Gärten konnte man spinxen und sah von Weitem einen klitzekleinen Ausschnitt vom See. Kaum mehr als eine große Pfütze. Ah, da vorne geht’s rechts herum. Da kommt man bestimmt wieder zum Wasser. Nunja. Dieses „rechts herum kommt man zum Wasser“ entpuppte sich später auf der Landkarte als bestenfalls parallel zum Ufer verlaufend. Eigentlich ging es erst mal weiter weg vom Ufer…
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Braintheory Part 3 – Bewußtseinserweiterung vs. -veränderung

Verändern oder erweitern Drogen das Bewußtsein? Meine Theorie: Wer glaubt mit Drogen seinen Denkapparat besser nutzen zu können, der übersieht den wahren Effekt. Nicht die Hardware wird gepimpt. Vielmehr wird der Software durch veränderte Parameter vorgegaukelt, daß sie auf fetterer Hardware liefe. Für die Software freilich ist der Unterschied zu vernachlässigen. In diesem Sinne. Prost!

Braintheory Part 2 – 9 Partybrains!

Der Mensch nutzt nur 10% Prozent seines geistigen Potentials. Im Umkehrschluß gibt es 90% ungenutztes Potential. – Geil! Wir haben ein Wirkhirn und zusätzliche 9 Partygehirne!

Braintheory Part 1 – Frauenhirn

Wir Männer wußten es schon immer. Frauen denken anders. Inzwischen ist die Wissenschaft weiter als in den 70ern. War man damals noch der Ansicht, daß die Unterschiede nicht biologisch, sondern anerzogen sind, weiß die Wissenschaft heute, daß die Biologie eben doch eine entscheidende Rolle spielt. So kommen Frauen und Männer mit unterschiedlichen Verhaltens- und Denkweisen zur Welt. Wir Männer sind robust und einfach gestrickt. Sitzen gerne einfach Mal so da.

Frauen hingegen scheinen einen natürlichen Drang nach Komplexität zu haben. Dabei scheinen die natürlichen Resourcen öfters mal über Gebühr verwendet zu werden. Manchmal gibt es dadurch Informationsverlust. Das erkennt man z.B. daran, daß Frau stundenlang den Schlüssel sucht, den sie garantiert nicht aus der Tasche genommen hat. Und den sie mit Sicherheit niemals ins Handschuhfach des Autos legte. Denn das wäre ja eine schwachsinnige Handlung gewesen. Vermutlich hat sie ihn verloren. Wo sollte er denn sonst wohl sein. Die Schlüssel-Recover-Prozedur besteht dann aus planmäßigem Absuchen der Wohnung. Incl. dazugehöriger Räumlichkeiten, wie Keller und Auto. Wie immer findet sich der Schlüssel an dem Ort, an dem Frau zuletzt nachschaut. In der Zwischenzeit wird viel Energie aufgewandt um sich mitzuteilen und statt der Lösungen einen Sündenbock zu finden. Das kann der Partner, die Kinder, der Dieb oder sonst eine mehr oder weniger plausible Erklärung für das Verschwinden des Schlüssels sein. So viel zum Symptom.
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A.I. Part 1 – Basics

Wer täglich Autobahn fährt erlebt sie immer wieder. Autobahn Idioten. In loser Folge werde ich aufgrund der Erfahrung mit den A.I.s neue Regeln für die korrekte Verhaltensweise auf Autobahnen erstellen. Mit Hilfe dieser Regeln kann man dann diese A.I.s hinter sich lassen und an deren Spitze aufsteigen. Erklärtes Ziel ist es A.I. Titan zu werden.

  1. Lasse niemals mehr als eine knappe Autolänge Abstand zum Vordermann. Sonst könnte ein anderer A.I. diesen Vorteil nutzen und sich dazwischen drängen.
  2. Wenn sich die Gelegenheit bietet, quetsche Dich in eine kleine Lücke, wenn es Dir zum Vorteil gereicht. Nicht vergessen: Blinker nicht setzen!
  3. Fahre bei dichtem Verkehr immer auf der linken Spur. Es sei denn, rechts bietet sich eine genügend große Lücke um dort ein paar Autos überholen zu können.
  4. Wenn Du hinter einem LKW fährst, beobachte im Rückspiegel den Verkehr. Warte, bis zu von weit hinten jemanden auf der linken Spur heranfliegen siehst. Überhole den LKW kurz bevor der Tiefflieger vorbei kommt. Überhole den LKW mit gemütlichen 100km/h. Danach gehe wieder auf die rechte Spur und gib Vollgas.

Blog – Plopp

Blog, blog, blog, blog, blog. Oder: Ein Blog mit Blog auf Blog. Leicht gesalzenes Blog mit Blogsouce. Ein Blog ploppt auf.

Die ganze Welt blogt sich eins zurecht. Und kaum jemanden interessiert’s. Da möchte ich nicht hinten an stehen. Da starte ich doch gleich selbst mal meine eigene kleine Blogosphäre. Ähnlich der Ecosphere. Denn ich möchte hier gar nicht die Welt erreichen. Mir genügt es, wenn ich ein wenig in meinem Dunstkreis ausdünsten kann. – Einfach mal ein wenig Druck aus dem Oberstübchen ablassen. Und dabei die Seele baumeln lassen.

Ich bin ja gespannt wie lange diese meine Blogosphäre überleben kann.