Archiv der Kategorie ‘Binsenweisheiten‘

 
 

Neueröffnung der GRILL ECKE — an Karfreitag!

[singlepic=132,138,200,,left] Heute fand ich im Briefkasten diese Wurfsendung. (Klicke ins Bild für eine Vergrößerung.) Neben der technischen Perfektion bewundere ich auch das religiöse Feingefühl. Diese Häufung von — seltsamen — Gegebenheiten macht mich stutzig.

Negativwerbung von TomTom

Gerade erhielt ich von TomTom einen Newsletter. „Legen Sie viel Wert auf Sicherheit?“
Aber klar! Wenn es darum geht unsere Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, bin ich dabei! „Dann werden Sie unsere Sparmaßnahmen für den Dienst TomTom Radarkameras lieben.“
Und ab, in den elektronischen Papierkorb für sinnverdrehende Werbung. Die wollen mir ein 12 Monats-Abo für Raradfallen verkaufen. Oder anders gesagt: TomToms Kunden sollen ruhig zu schnell fahren. Außer da, wo sie unter Umständen — zurecht! — Geld latzen müßten.

Liebe TomToms, wie soll diese Verkehrs(v)erziehungsmassnahme Eurer Meinung nach unsere Sicherheit im Strassenverkehr erhöhen?

Unherziehende Gauner

Gerade klingelte es an der Wohnungstüre. Davon standen ein kleines Mädchen (5 oder 6 Jahre alt), sowie ein Mann vermutlich in den 30ern. Der Mann hielt mir ein „Büchlein“ im Postkartenformat hin. Links stand in — wie sollte es anders sein — pseudoschlechtem Deutsch etwas in der Art wie: „Ich habe ein Kind mit einem Tumor und brauche dringend Geld für eine Operation. Ich möchte nicht, daß mein Kind stirbt, denn ich liebe es.“ Auf der gleichen Seite darunter waren ein paar nicht typisch deutsch klingende Namen (Vornamen?) mit kleinen Geldbeträgen notiert. Der Mann konnte immerhin in deutlichem Deutsch sowas wie, „nur ein, zwei Euro — oder drei?“ murmeln. Auf der rechten Seite war ein schlechtes „Foto“ von einem Säugling mit einem absurt großen Tomur zwischen den Beinchen. Sowohl der Text, als auch das Bild waren beide entweder laminiert, oder mit Folie überklebt. Vermutlich, damit der Tintendruck bei Regen nicht verschmiert. Ich bin kein Mediziner, aber ich vermute doch, daß es bei einem Säugling keinen Tumor geben kann, der halb so groß ist wie das Kind selbst. Vielleicht hätte ich dem Kerl besser sagen sollen, er soll seine Zeit nicht mit Kinkerlitzchen verschwenden, wenn er ein so krankes Kind hätte, sondern mit ihm zum nächsten Krankenhaus fahren.

Also aufgepaßt, Leute! Keinen Cent den Drückerkolonnen!

Nahrungsaufnahme: Thai Restaurant Sukhothai

Zufällig bin ich bei der Suche nach einem Nahrungmittellieferanten, ausser den üblichen Pizzerien, auf ein thailändisches Restaurant gestossen. Die nehmen es mit dem „Taxi“ allerdings wörtlich und beauftragen für die Lieferung ein Taxiunternehmen (bei uns ergab das Thai-Rechnung + 6 Euro fürs Taxi). Das war uns vorher nicht klar. Wenn man es weiß, kann man es einplanen. Das Restaurant Sukhothai ist — wie die Recherche nach dem Essen ergab — weithin bekannt und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Wenn man sich Essen liefern lässt, sollte man die Taxtikosten mit einkalkulieren.

Tafelspitz nie braten!

Aus der Kategorie „man lernt nie aus im Leben“ bin ich die Tage auf der Suche nach einem Rinderbraten (Samstag später Abend, kurz vor Ladenschluß um 22:00 Uhr) über ein schön aussehendes Stück „Tafelspitz“ gestolpert. Inzwischen habe ich gelernt: Tafelspitz nie braten!

Und die Moral von der Geschicht, trau schönem Fleische nicht.

die Schlacht von GRÖSSBY zu IKEA

Vor etlichen Tagen fand ich einen Prospekt von IKEA im Briefkasten. Beim Durchblättern entdeckte ich ein Schafsfell, mit dem ich bei IKEA schon öfters geliebäugelt hatte. Moment. Das ist nicht das gleiche. Dieses hier ist nicht 100x80cm. Dieses hier ist GRÖSSER (=besser)! 180x100cm. Toll. Im Angebot für 59,- Euro. Aber nur am Dienstag 18. November 2008.
Den ganzen Beitrag lesen…

asoziales ‚hire and fire‘

Ein gute Freundin war bei einem „Frauenmagazin für Mode, Stil, Lifestyle, Beauty, Trends“ freie Mitarbeiterin. Leider ging das Magazin durch eine Kriese, aus der es inzwischen aber wieder heraus ist. Seit einem halben Jahr war dem Management wohl klar, daß sie nicht zu den Gewinnern zählt, sondern gefeuert wird. Besonders geil war, daß sie in der letzten Zeit derart eingespannt wurde, daß sie kein Zeit für andere Dinge hatte. Wie z.B. Akquise neuer Kunden, oder Ihren eigenen Modelabel.

Obwohl die Auflage stieg und es dem Magazin wieder besser ging, hat man sie trotzdem gefeuert. Denn wenn es dem Magazin besser geht, „da macht das Sparen nochmal so viel Spaß“, wie man ihr sagte.

Ich empfehle jeder genau zu überlegen wem sie ihr Geld gibt, und ob sie einen solchen Umgang mit Mitarbeitern — egal ob frei oder festangestellt — durch den Kauf des Magazins unterstützen will. Soziale Kompetenz und Verantworung sieht für mich jedenfalls anders aus.

Filmempfehlung: Abgedreht

Neulich stolperte ich über den Film „Abgedreht“. Schaut ihn Euch bei Gelegenheit an. Hier gibt es weiterführendes Material (bisher wohl nur auf englisch):

http://swededfilms.com/
http://www.bekindmovie.com/

Esoterik hilft wirklich!

Immer wieder stolpert man über die gerne vernachlässigte Nische der esoterischen Feng Shui Technologie. Wer hätte gedacht, dass sich TCP/IP-Pakete in den Internetleitungen die Ecken abstossen und dadurch minderwertige Qualität beim Empfänger ankommt? Hier helfen nur TCP/IP Megaperls Pakete. Oder das man mittels energetischer Bildschirmreinigung die Bildqualität noch ein Mal steigern kann? Doch nicht nur auf der Seite der Anwender kann man sein Karma verbessern. Für Webseitenbetreiber bietet es sich an das „Erdstrahlenfreie Webseite“ Zertifikat einzubauen. So werden wir alle glücklicher und länger Leben, denn Lachen ist gesund!

Sommerloch?

Long time no blog see.

Die Wirtschaft stellt uns vor ständig neue Herausforderungen. So empfinde ich es in den letzten Jahren immer mehr, dass es kein Sommerloch mehr gibt. Irgendwie ist das Sommerloch dem Ozonloch gewichen und ist Arbeit vom festen Bestandteil unserer Gesellschaft zum Gasförmigen übergegangen und nimmt das maximal zur Verfügung stehende Raum-Zeitkontinuum ein. Und alles ist diese „Globalisierung“ schuld. Was glaubt dieser Globus, wer er ist? Und was stellt er mit meinem Leben an? Vielleicht sollten wir ihn in einem Akt der Revolution in die Luft sprengen. Woll’n wir doch mal sehen, wer hier Herr im Haus ist!

small-bang

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