Monatsarchiv für April 2009

 
 

Neueröffnung der GRILL ECKE — an Karfreitag!

[singlepic=132,138,200,,left] Heute fand ich im Briefkasten diese Wurfsendung. (Klicke ins Bild für eine Vergrößerung.) Neben der technischen Perfektion bewundere ich auch das religiöse Feingefühl. Diese Häufung von — seltsamen — Gegebenheiten macht mich stutzig.

Negativwerbung von TomTom

Gerade erhielt ich von TomTom einen Newsletter. „Legen Sie viel Wert auf Sicherheit?“
Aber klar! Wenn es darum geht unsere Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, bin ich dabei! „Dann werden Sie unsere Sparmaßnahmen für den Dienst TomTom Radarkameras lieben.“
Und ab, in den elektronischen Papierkorb für sinnverdrehende Werbung. Die wollen mir ein 12 Monats-Abo für Raradfallen verkaufen. Oder anders gesagt: TomToms Kunden sollen ruhig zu schnell fahren. Außer da, wo sie unter Umständen — zurecht! — Geld latzen müßten.

Liebe TomToms, wie soll diese Verkehrs(v)erziehungsmassnahme Eurer Meinung nach unsere Sicherheit im Strassenverkehr erhöhen?

Unherziehende Gauner

Gerade klingelte es an der Wohnungstüre. Davon standen ein kleines Mädchen (5 oder 6 Jahre alt), sowie ein Mann vermutlich in den 30ern. Der Mann hielt mir ein „Büchlein“ im Postkartenformat hin. Links stand in — wie sollte es anders sein — pseudoschlechtem Deutsch etwas in der Art wie: „Ich habe ein Kind mit einem Tumor und brauche dringend Geld für eine Operation. Ich möchte nicht, daß mein Kind stirbt, denn ich liebe es.“ Auf der gleichen Seite darunter waren ein paar nicht typisch deutsch klingende Namen (Vornamen?) mit kleinen Geldbeträgen notiert. Der Mann konnte immerhin in deutlichem Deutsch sowas wie, „nur ein, zwei Euro — oder drei?“ murmeln. Auf der rechten Seite war ein schlechtes „Foto“ von einem Säugling mit einem absurt großen Tomur zwischen den Beinchen. Sowohl der Text, als auch das Bild waren beide entweder laminiert, oder mit Folie überklebt. Vermutlich, damit der Tintendruck bei Regen nicht verschmiert. Ich bin kein Mediziner, aber ich vermute doch, daß es bei einem Säugling keinen Tumor geben kann, der halb so groß ist wie das Kind selbst. Vielleicht hätte ich dem Kerl besser sagen sollen, er soll seine Zeit nicht mit Kinkerlitzchen verschwenden, wenn er ein so krankes Kind hätte, sondern mit ihm zum nächsten Krankenhaus fahren.

Also aufgepaßt, Leute! Keinen Cent den Drückerkolonnen!

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