Monatsarchiv für März 2008

 
 

Konzert – Unheilig am 27.03.2008 in der Kulturfabrik Krefeld

Über ein halbes Jahr habe ich mich auf diesen Termin gefreut. Am Donnerstag, 27.03.2008, ist es dann so weit. Unheilig spielt im Rahmen seiner Puppenspiel-Tour in der Kulturfabrik Krefeld auf. Doch vor der Kür kommt die Pflicht.

Vor-Vor-Band sind die goJA moon ROCKAH. Für mein erstes Dafürhalten etwas unpassend, denn die Texte sind sehr jung mit entsprechender inhaltlicher Orientierung. Musikalisch aber durchaus nicht uninteressant. Für Fans des zeitgenössischen Synthie-Pops durchaus mal ein Ohr wert.

Vor-Band ist Down Below. Aus Sachsen-Anhalt kommend, spielen sie eine Mischung aus Pop, Rock und Gothic. Teilweise etwas schwierig, teilweise durchaus hörenswert, passten sie thematisch recht gut ins Vorprogramm von Unheilig. Schickt sie noch ein Weilchen auf die Wiese, dann können da durchaus ein paar Diamanten hinten rauskommen.

Unheilig - Bühne frei!Dann ist es soweit. In typischer Weise beginnt das Konzert. Die Bühne ist in fahles Lichts gehüllt. Nur Licky und Henning sind schon am Gerät und bringen die ersten Elektronen zum vibrieren. Die Stimme von Dem Graf wird eingespielt.

Der Vorhang ist geschlossen
Und Furcht raubt mir die Luft
Wer wartet auf mein Kommen
Mein Herz zerreißt die Brust

Ich will euch alles geben
Ich schenk euch meinen Traum

Vorhang auf…
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CeBit’08 – wofür soll das gut sein

Mittwoch, viel zu früh. Heute geht’s zur CeBit nach Hannover. Mindestens 7 Stunden Autobahn und etliche Stunden in stickigen, überfüllten, menschengefüllten Flugzeughangars ohne Flugzeuge. Statt derer wurden kleine Abstellkammern für Asiaten installiert. Dort werden frühpensionierte Arbeitsdronen endgelagert. Manche sitzen apathisch hinter dem Tresen; Andere friemeln vor sich hin, so wie ich als Kind früher die Revell-Plastikbausätzen zusammen gebaut habe. Die Agilsten lächeln einen freundlich an und versuchen englische Konversatzion zu starten. – Womit sie bei mir an der richtigen Adresse sind. Jetzt wird erbarmungslos zurück gelächelt. Sobald sie verstanden haben, daß ich sie nicht verstand, bzw. verstehen wollte, gaben sie auf und zeigten oft ihr wahres Gesicht. Frustriert, verbraucht, fern der Heimat – ausgesetzt in kleinen Kästen um Langnasen ihre von Landarbeiterinnen zusammengelötete Hightech schmackhaft zu machen. Als wäre das nicht genug werden ihnen dann auch noch (zurecht!) ihre Plagiate mit Polizeigewalt weggenommen. – Ein hartes Los.
Vergeblich sucht man hier auf der Messe nach sinnvollen Dienstleistungen. So wäre es doch mal eine wohltuende Abwechslung, wenn nett lächelnde Damen des asiatischen Kontinents mir keine MP3-Player, Navis oder VoIP-Lösungen andrehen wollten, sondern mir statt dessen eine ordentliche Massage verpassten. Oder wenn es asiatische Speisen gäbe, statt Bockwürstchen in Gummibrötchen für eine Zillion Euro.
Zumindest kulinarisch und monetär habe ich es der Messe so richtig gezeigt. Abends zuvor habe ich mir meinen Proviant für diesen Tag zurechtgelegt: Acht Pfannkuchen, 200g Schokolade, einem Dutzend Balisto, 200g Kindencountry – abgerundet mit drei Litern Pepsi light und einem Liter Kakao. – Lebend kriegen die mich nie!

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