Zugmesser Part II – Feile mit Weile

Zugmesser - gefeilt und ein wenig geschärftHeute wollte ich unbedingt mit meinem selbstgemachten Werkzeug ein wenig weiter kommen. Deshalb nahm ich kurzerhand eine Feile und habe den Zugmesserrohling bearbeitet. Denn mein „Löwenzahn“ soll demnächst auch weiter Gestalt annehmen. Da ich hier in der Wohnung keine Werkbank, oder wenigstens einen Schraubstock, besitze, habe ich freihändig über einem Papierkorb gefeilt. Darin habe ich schon Übung, da ich das als Kind und Jugendlicher schon in der 70er und 80er Jahren, aus dem gleichen Grund, so handhabte. (Mein Griff ist fest wie ein Schraubstock. Meine Präzision bis auf den Bruchteil eines tausendstel Kilometers genau.)
Wie immer erweist sich der Anfang am schwierigsten, da die geschmiedete Oberfläche von dem Kohlenstoff des Feuers härter ist als der Stahl darunter. Aber ist die oberste Schicht erst angekratz, hat man schon gewonnen. Der Rest ist die übliche Fleißarbeit. Da ich mit dem Zugmesser keinen Schönheitswettbewerb gewinnen möchte, sondern „nur“ arbeiten, habe ich mir nach dem Feilen das Polieren erst ein Mal gespart. Deshalb habe ich direkt den letzten Schritt vorgezogen und an der Klinge vorsichtig die Schneide gefeilt und mit einem Abziehstein geschliffen. Das ergibt zwar keine superscharfe Schneide, sondern ein rauhes Etwas, aber trotzdem konnte ich schon erste Erfolge an meinem Buttermesser erzielen.
Mein weiterer Plan sieht aber doch noch vor die Klinge ordentlich zu bearbeiten. Insgesamt muß sie wohl noch ein wenig dünner werden. Abschließend wird sie wohl doch eine kurze Politur bekommen. Passend dazu wird die Schneide natürlich neu verschliffen.


 
 
 

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