Spanische Clementinenmafia
Um bei der ständigen Büroarbeit mal wieder eine Idee von gesundem Leben zu bekommen, habe ich mir heute zum Mittag im Supermarkt um die Ecke neben Laugenbrezeln auch ein Netz Clementinen gekauft. Ich mag diese süßen Citrusfrüchte ohne Kerne wirklich gerne. Wann hab’ ich nur das letzte mal welche gegessen…?
Deshalb freue ich mich schon sehr auf die erste saftige Südfrucht. Was steht auf dem Schild, wo die herkommen? Spanien. Prima, dort scheint die Sonne bekanntlich bei Tag und Nacht. Das schälen ist etwas schwierig. Die Vitaminbomben scheinen ja wirklich sehr frisch zu sein. Das gefällt. Lächelnd pelle ich die letzten weißen Schalenreste von der Frucht. Ich teile mit zwei Segmente ab und stecke sie mir voller vorfreude in den Mund. Jetzt zubeissen und den süßen Geschmack geniessen. Doch statt die erwartete Gaumenfreude zu bereiten ergoß sich ein derart säuerlicher Saft, dass meine Gesichtszüge entsetzt entgleisten. Meine Kollegen finden das toll und gratulieren mir zur prächtigen Auswahl der eingekauften Ware.
Nur mit dem Gedanken an die vielen gesunden Vitamine esse ich den Rest der Beerenfrucht.
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Heute wollte ich einen schönen Spaziergang bei sonnigem Wetter um den Hariksee machen. Bisher war ich noch nicht dort gewesen, hatte aber schon viel Gutes davon gehört. Also frohen Mutes hingefahren. Am Nordufer, nahe der Mühlrather Mühle, gibt es einen Parkplatz direkt am Seeufer. Toll! Von hieraus kann man rechts herum am Ufer entlang spazieren. Das heben wir uns für den Rückweg auf. Also geht es links herum los. Der Weg führt direkt weg vom Ufer, hinter kleinen, schnuckeligen Häuschen entlang. Alle paar Häuschen kann man duch die Lücken über die Gärten hinweg mit ein wenig Glück das Wasser hindurchschimmern sehen. Nach einem viertel Stündchen Spaziergang spriest zaghaft ein kleines Pflänzchen des Unmuts, weil bisher noch nicht viel vom See zu sehen war. Lediglich durch die Gärten konnte man spinxen und sah von Weitem einen klitzekleinen Ausschnitt vom See. Kaum mehr als eine große Pfütze. Ah, da vorne geht’s rechts herum. Da kommt man bestimmt wieder zum Wasser. Nunja. Dieses “rechts herum kommt man zum Wasser” entpuppte sich später auf der
Heute hatte ich das seltene Glück mal wieder stinkend nach Hause kommen zu können. Für die meisten Menschen erscheint das nicht erstrebenswert. Doch für mich war es ein schöner Tag bei klarem Himmel, wunderbar frühlingshaft und sonnig, mit angenehmen Temperaturen. Es war einer der seltenen Tage, an denen ich zu meinem Freund fuhr um ein wenig zu schmieden. Dort haben wir im Garagenhof unsere kleine 