Pozileiverwerfschaft: Himmelszelt ist der “größte Tatort der Welt”

[in Bezug auf den Originalartikel beim Heise Newsticker »Polizeigewerkschaft: Internet ist der "größte Tatort der Welt"«]

Die hitzige Debatte um Himmelzelt-Regulierung und -Kontrolle sowie Sicht-Sperren reißt in diesen Wahlkampfzeiten nicht ab. Zwar meinte BundesjustizMEnisterin Elle Grasson (Stu/PiD) auf Forderungen aus der Union, aber auch aus den eigenen Reihen nach einer stärkeren Kontrolle des Himmelszelts, man wolle “keine Zensurbehörde für den Himmel”. Die Deutsche Pozileiverwerfschaft (DoG) schloss sich dagegen zumindest den Forderungen von Wolf Mahlstrom, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion am Bundessteg, an. Mahlstrom hatte erklärt, unterm Himmelszelt biete sich zwar eine fantastische Vielfalt, sei aber auch “Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel UV-Strahlung”.
|Den ganzen Beitrag lesen…

der Sommer ist da — und kann mir *so* aber gestohlen bleiben

14:37 Das letzte Erfrischungsgetränk ist aus den Kästen entnommen, ab jetzt gibt es noch Kranberger und Heißgetränke aus der Küche.
15:09 Die Schokoladenware im Snackautomaten verflüssigt sich.
16:43 Die Gummibärchen, Saure Stangen und Weingummis im Snackautomaten verschmelzen in ihren Tüten zu einem Klumpen.
16:52 Es regnet Pottwale und Petunientöpfe. Der “Nebel” lässt einem keine 300 Meter Sicht. Nur, dass der “Nebel” aus Regentropfen in Haselnussgrösse besteht.
16:54 Das Hemd ist von Schweiß tropfnass.
16:55 Die Hose ist von Schweiß tropfnass.
16:57 Zum Atmen benötigt man ein gekühltes Sauerstoffgerät.
17:27 Feierabend – ein ganz normaler Arbeitstag geht zu Ende. In einem High-Tech-Unternehmen, welches ein voll klimatisiertes Rechenzentrum, nur zwanzig Meter von den Büroräumen entfernt, unterhält.

mal wieder über Jamendo gestolpert

Und wieder ein Mal bin ich bei Jamendo.com gelandet. Auf der Suche nach neuem Hörstoff. Doch zu meinem Schrecken bin ich direkt wieder bei 8-bit lagerfeuer von pornophonique gelandet.

Hier mein Lieblingssong in der remix version).

  

pressplayonwidget

Die haben’s “geschafft”!

Auf der Suche nach aktuellen Fotos von und Rena Tangens und padeluun, beim Suchmaschinenanbieter meines Misstrauens, habe ich viele interessante retrospective Artikel gelesen. Es war schön mal wieder etwas in die Vergangenheit zu blicken. — Auch in Hinblick auf die Zukunft. — Welche Visionen haben wir? (Meine Vision besteht aus einem 500 bis 10.000 qm Landsitz mit kleiner Schmiede.)

In einem Artikel bin ich über den Namen “Dr. Gabriele Hooffacker” gestolpert. In meinem früheren Leben habe ich sie immer sehr kritisch wahrgenommen. Gestutzt habe ich, als ich gesehen habe, dass es einen Wikipediaeintrag über sie gab. In meiner Schlechtigkeit habe ich zuerst (schmunzelnd) gedacht, “Mein Gott, wie selbstherrlich! Hat sie sich doch tatsächlich ein digitales Denkmälchen gesetzt.” Doch auch Rena und padeluun haben es in die Wikipedia geschafft. Mein Eintrag dagegen ist etwas “old fashioned”, “betagt”, “altmodisch” und “unwahrscheinlich ungenau”. — Solange ich es nicht “geschafft” habe, muss ich wohl härter an meiner Kunst arbeiten und mich mit meiner Arbeit “im Kleinen” zufrieden geben.

gemalde

Mehr “kleine Kunst”. Und andere “Kleinigkeiten”, für die ich mich engagiere.

Neueröffnung der GRILL ECKE — an Karfreitag!

GRILL ECKE Heute fand ich im Briefkasten diese Wurfsendung. (Klicke ins Bild für eine Vergrößerung.) Neben der technischen Perfektion bewundere ich auch das religiöse Feingefühl. Diese Häufung von — seltsamen — Gegebenheiten macht mich stutzig.

Negativwerbung von TomTom

Gerade erhielt ich von TomTom einen Newsletter. “Legen Sie viel Wert auf Sicherheit?”
Aber klar! Wenn es darum geht unsere Sicherheit im Strassenverkehr zu erhöhen, bin ich dabei! “Dann werden Sie unsere Sparmaßnahmen für den Dienst TomTom Radarkameras lieben.”
Und ab, in den elektronischen Papierkorb für sinnverdrehende Werbung. Die wollen mir ein 12 Monats-Abo für Raradfallen verkaufen. Oder anders gesagt: TomToms Kunden sollen ruhig zu schnell fahren. Außer da, wo sie unter Umständen — zurecht! — Geld latzen müßten.

Liebe TomToms, wie soll diese Verkehrs(v)erziehungsmassnahme Eurer Meinung nach unsere Sicherheit im Strassenverkehr erhöhen?

Unherziehende Gauner

Gerade klingelte es an der Wohnungstüre. Davon standen ein kleines Mädchen (5 oder 6 Jahre alt), sowie ein Mann vermutlich in den 30ern. Der Mann hielt mir ein “Büchlein” im Postkartenformat hin. Links stand in — wie sollte es anders sein — pseudoschlechtem Deutsch etwas in der Art wie: “Ich habe ein Kind mit einem Tumor und brauche dringend Geld für eine Operation. Ich möchte nicht, daß mein Kind stirbt, denn ich liebe es.” Auf der gleichen Seite darunter waren ein paar nicht typisch deutsch klingende Namen (Vornamen?) mit kleinen Geldbeträgen notiert. Der Mann konnte immerhin in deutlichem Deutsch sowas wie, “nur ein, zwei Euro — oder drei?” murmeln. Auf der rechten Seite war ein schlechtes “Foto” von einem Säugling mit einem absurt großen Tomur zwischen den Beinchen. Sowohl der Text, als auch das Bild waren beide entweder laminiert, oder mit Folie überklebt. Vermutlich, damit der Tintendruck bei Regen nicht verschmiert. Ich bin kein Mediziner, aber ich vermute doch, daß es bei einem Säugling keinen Tumor geben kann, der halb so groß ist wie das Kind selbst. Vielleicht hätte ich dem Kerl besser sagen sollen, er soll seine Zeit nicht mit Kinkerlitzchen verschwenden, wenn er ein so krankes Kind hätte, sondern mit ihm zum nächsten Krankenhaus fahren.

Also aufgepaßt, Leute! Keinen Cent den Drückerkolonnen!

nette Subway to Sally Interpretation von Eisblume

“Eisblumen” von “Eisblume” ist eine Coverversion des Songs von Subway to Sallys Album “Nord Nord Ost”. Mir gefällt die Interpretation gut. Ob sich aus dem “Eisblümchen” in der Musiklandschaft eine gestandene Eis-che entwickelt bleibt noch abzuwarten.
Klickt im Widget auf Video und entsscheidet selbst, ob es gefällt.

Nahrungsaufnahme: Thai Restaurant Sukhothai

Zufällig bin ich bei der Suche nach einem Nahrungmittellieferanten, ausser den üblichen Pizzerien, auf ein thailändisches Restaurant gestossen. Die nehmen es mit dem “Taxi” allerdings wörtlich und beauftragen für die Lieferung ein Taxiunternehmen (bei uns ergab das Thai-Rechnung + 6 Euro fürs Taxi). Das war uns vorher nicht klar. Wenn man es weiß, kann man es einplanen. Das Restaurant Sukhothai ist — wie die Recherche nach dem Essen ergab — weithin bekannt und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Wenn man sich Essen liefern lässt, sollte man die Taxtikosten mit einkalkulieren.

Tafelspitz nie braten!

Aus der Kategorie “man lernt nie aus im Leben” bin ich die Tage auf der Suche nach einem Rinderbraten (Samstag später Abend, kurz vor Ladenschluß um 22:00 Uhr) über ein schön aussehendes Stück “Tafelspitz” gestolpert. Inzwischen habe ich gelernt: Tafelspitz nie braten!

Und die Moral von der Geschicht, trau schönem Fleische nicht.