überall Spartips
Wer bei ebay auf eine Auktion 100,- Euro bieten möchte, sollte sich überlegen, ob nicht auch 99,- Euro genug sind. Durch diese Maßnahme spart man — hochgerechnet — 33% an Kosten für eine neue Tastatur.
universell, bodenständig, brandheiß und kühlend
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Gersten, am Montag 19.04.2010, fand in der KöPi-Arena in Oberhausen ein “Ich und Ich” Konzert statt. Eigentlich war es “nur” ein “Ich” Konzert. Oder vielleicht “Ich und”. Denn Anette Humpe tut sich den Streß einer Tour nicht mehr an. Obwohl ich kein Fan von Personenkult bin, war ich dennoch etwas enttäuscht, als ich das einen Tag vorher erfuhr.
Als Opener spiele “Das Gezeichnete Ich“. Kein direkter Einheizer, aber in der richtigen Stimmung — die an diesem Tag nicht meine war — bestimmt super.
Zunächst möchte ich mit Kritik beginnen, um’s hinter mich zu bringen, denn das Konzert war wirklich geil. Frau Humpes Abwesenheit hatte ich ja schon erwähnt. Dann war der Sound auf der Hauptbühne für meine Begriffe (Block 105, Reihe M, Platz 4) zu basslastig. Vielleicht war das anderswo in der Arena anders. Es hörte sich breiig und wenig melodiös an. — Erinnerte mich an mein “The Cure” Konzert in den 80ern. Vielleicht ist es aber auch ein allgemeiner Trend, dass Bühnenshows rockiger werden, mit mehr Stromgitarren und Schlagzeug. Ich für meinen Teil hätte mir etwas weniger Gitarrenteppich und mehr Melodie gewünscht. Denn vom Keyboard und dem weiblichen Gesangspart war fast nichts zu hören.
Die Show kam — bedingt durch den “Einheizer” als Opener — eher etwas langsamer in Schwung. Bis zur “Halbzeit” waren die Reaktionen vom Publikum dem Altersdurchschnitt angemessen. Nach der ersten halben Stunde war das Eis aber gebrochen und es ging langsam ab. Was mir ausserordentlich gut gefallen hat, war, dass Mohamed Mounir extra angereist war um zusammen mit Adel “Yasmine” zu performen. Danach gab es noch einen Song von Mohamed allein, der die “Halbzeit” aufgefüllt hatte. So gab es keine Unterbrechung und es gab gute zwei Stunden “was auf die Ohren”.
Nach diesem Exkurs in musikalisch etwas exotischere Gewässer, ging es auf einer kleinen Bühne in der Mitte der Arena weiter. Dieser Part hat mir am besten gefallen, da er vom Sound her wesentlich ausgewogener war. Zwar nicht “unpluged”, aber schon stark in die Richtung. Nach ein paar Songs ging’s wieder zur Hauptbühne. Spätestens jetzt hat mich das Konzert vollends gepackt. Denn den Sound empfand ich jetzt nicht mehr als störend. Es gab zunächst eine wunderbare Soloeinlage von Adel am elektrischen Piano und danach eine wirklich einzigartige Situation, in der Adel “Vom selben Stern” zusammen mit dem Publikum sang. Dabei schnappte er sich eine Handkamera, der Gesang wurde immer leiser und er fand in der ersten Reihe ein Mädchen, mit dem er den Song im Duett gesungen hat. Das war wirklich ergreifend. Nach ein paar Zugaben war es dann auch schon vorbei und es bleibt ein wunderbarer Abend in Erinnerung.
Die Setlist enthielt natürlich alle Hits und viele aktuelle Stücke. Eine komplette Setlist habe ich leider nicht auftreiben können. Außerdem hatte ich meine Kamera vergessen, so dass dieser Beitrag vorerst “unbunt” bleibt. Vielleicht liest das hier jemand der dort war, ein paar Fotos gemacht hat und diese für diesen Artikel zur Verfügung stellen würde (mit der Nennung seines Namens und evtl. Verlinkung, oder auch anonym, wenn gewünscht)? Ich würde mich riesig darüber freuen. Einfach per Mail an georg (dingenskirchenzeichen) oelinger.de.
Das Essen war erstklassig.
Nicht mehr ganz so neu, dafür schon etabliert: Der China – Thai Imbiss Kim Long, Eickener Strasse 263, Tel. 02161 / 2471430. Ich würde nicht die Adresse und Telefonnummer erwähnen, wenn er keine Empfehlung wäre. Anders als andere Fernöstliche Garküchen am Deutschen Strassenrand, verdienen die Gerichte hier diese Bezeichnung. Oft arbeiten zumindest China Imbissbuden mit Geschmacksverstärkern und viel Fett und Öl. Die Speisen vom Kim Long sind immer frisch im Wok zubereitet durchweg ein Genuss. Man sollte allerdings den Begriffen “scharf” und “sehr scharf” durchauf Beachtung schenken.
Ein (schlechter) Scan der Speisekarte aus dem Jahr 2009 findet sich hier.
Im Jahr 1975 hat Johannes Cladders, anlässlich einer Ausstellung im Museum Ixelles in Brüssel, erstmalig an der ehemaligen Demarkationslinie zwischen Ost- und Westjerusalem eine weiße Fahne gehisst. Am 18. Oktober 1988 wiederholte er diese Aktion.
Zwanzig Jahre nach dem 18. Oktober 1988 führten das Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Museum Ludwig, die Akademie Schloss Solitude in Stuttgart und einige Museen in Belgien, die sich Johannes Cladders verbunden fühlen, einen “Tag der Weißen Fahne” ein. Cladders stellte den Tag unter das Motto: “Vergiss den 18. Oktober nicht, den Tag der Weißen Fahne”.
Zum Gedenken an den Anfang des Jahres verstorbenen Johannes Cladders wird das Museum Abteiberg am 18. Oktober 2009 erneut eine weiße Fahne hissen.
Zur weißen Fahne schrieb Johannes Cladders: “Sie besteht aus einem Stück Textil oder aus ähnlichem Material. Ihre Maße und Form sind objektiv beschreibbar. Daneben enthält sie außer der weißen Farbe keine weitere visuelle Information. Daher ist sie auch für jede Art individueller wie korporativer Interpretation offen: Von der Farbsymbolik bis hin zu den zahllosen Bedeutungen im Kontext von Politik, Krieg und Frieden, Religion, Philosophie, Wissenschaft, Moral, Kulturgeschichte und Kunst. Die weiße Fahne signalisiert Freiheit. Wer sie am 18. Oktober hisst, setzt ein Zeichen dafür.”
In diesem Sinne “weht” hier heute die Weiße Fahne.
Ab heute ist es so weit. Es gibt in der Medienlandschaft keine echten Nachrichten mehr. Jedenfalls nicht bei RP Online. Dort sah ich gerade eine Überschrift, die ich zweimal lesen musste. Doch die Aussage änderte sich — leider — auch beim zweiten lesen nicht:
Die Bilanz des TV Duells — So haben sich die Moderatoren geschlagen
Mal sehen, wie hirnlos es noch werden kann.
Anfang des Jahres sind wir mit der Familie im Gasthaus am Schmölderpark eingekehrt, um dort ein Geburtstagsessen zu begehen. Das Gasthaus ist wegen seiner gehobenen Küche bekannt. So haben wir, zur Sicherheit, für Sonntag Abend einen Tisch vorbestellt. — Es wird sicher voll sein.
Sonntag Abend sind wir dann, fast pünktlich, um kurz nach 18:00 Uhr im Gasthaus. Da es gerade erst öffnet, ist erst ein Tisch besetzt. Dort nimmt eine ältere, hagere Dame mit kurzen schwarzen Haaren und Brille die Bestellung auf. Wir warten brav am Eingang und warten darauf, dass man uns zu Tische führen möge. So kenne ich es in dieser Art Restaurant. Nach einer Minute ohne Beachtung wird mir das Warten zu bunt
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[in Bezug auf den Originalartikel beim Heise Newsticker »Polizeigewerkschaft: Internet ist der "größte Tatort der Welt"«]
Die hitzige Debatte um Himmelzelt-Regulierung und -Kontrolle sowie Sicht-Sperren reißt in diesen Wahlkampfzeiten nicht ab. Zwar meinte BundesjustizMEnisterin Elle Grasson (Stu/PiD) auf Forderungen aus der Union, aber auch aus den eigenen Reihen nach einer stärkeren Kontrolle des Himmelszelts, man wolle “keine Zensurbehörde für den Himmel”. Die Deutsche Pozileiverwerfschaft (DoG) schloss sich dagegen zumindest den Forderungen von Wolf Mahlstrom, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion am Bundessteg, an. Mahlstrom hatte erklärt, unterm Himmelszelt biete sich zwar eine fantastische Vielfalt, sei aber auch “Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel UV-Strahlung”.
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| 14:37 | Das letzte Erfrischungsgetränk ist aus den Kästen entnommen, ab jetzt gibt es noch Kranberger und Heißgetränke aus der Küche. |
| 15:09 | Die Schokoladenware im Snackautomaten verflüssigt sich. |
| 16:43 | Die Gummibärchen, Saure Stangen und Weingummis im Snackautomaten verschmelzen in ihren Tüten zu einem Klumpen. |
| 16:52 | Es regnet Pottwale und Petunientöpfe. Der “Nebel” lässt einem keine 300 Meter Sicht. Nur, dass der “Nebel” aus Regentropfen in Haselnussgrösse besteht. |
| 16:54 | Das Hemd ist von Schweiß tropfnass. |
| 16:55 | Die Hose ist von Schweiß tropfnass. |
| 16:57 | Zum Atmen benötigt man ein gekühltes Sauerstoffgerät. |
| 17:27 | Feierabend – ein ganz normaler Arbeitstag geht zu Ende. In einem High-Tech-Unternehmen, welches ein voll klimatisiertes Rechenzentrum, nur zwanzig Meter von den Büroräumen entfernt, unterhält. |
Und wieder ein Mal bin ich bei Jamendo.com gelandet. Auf der Suche nach neuem Hörstoff. Doch zu meinem Schrecken bin ich direkt wieder bei “8-bit lagerfeuer“ von pornophonique gelandet.
Hier mein Lieblingssong in der remix version).